Begegnungsoase

Alpakas

Im Herbst 2014 kamen die ersten drei Alpakastuten zu uns auf den Hof. Im Sommer darauf kamen dann bereits drei Fohlen zur Welt. Wie beim Grauvieh verfielen wir der Persönlichkeit der knuddelig aussehenden, neugierigen Tieren. Unsere Herde wuchs und wuchs. Sie begeisterten viele Schulkinder, aber auch Spaziergänger über die Zeit.

Einmal im Jahr scheren wir die Alpakas. Ihre Wolle wird danach zu verschiedenen Produkten weiterverarbeitet. Erfahren Sie mehr hier.

Wir verkaufen Alpakas! Ab dem Frühling suchen wir Plätze für einige unserer wolligen Kumpels. Bei Interesse melden Sie sich einfach bei uns!

Geschichte
Die Alpakas stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden dort von den Andenbewohnern gezüchtet und domestiziert. Die Stämme haben dazu die wildlebenden  Guanakos und Vikunjas eingefangen und gezähmt. Nach und Nach haben sich zwei neue Arten der sogenannten Neuweltkameliden entwickelt: Die Lamas und Alpakas. Lamas sind grösser und weniger bewollt als Alpakas und werden hauptsächlich als Lasttiere eingesetzt, um in den schwierig zugänglichen Anden die Ware zu transportieren. Ihre kleineren Verwandten hingegen werden in grossen Herden gehalten und ein bis zweimal pro Jahr eingefangen und geschoren. Die feine Wolle (auch Vlies) genannt ist von grosser Qualität und überall gesucht. Ausserdem ist sie antiallergisch.

Um 1900 waren die Neuweltkameliden überall in Zoos und Tierparks zu bewundern. Vor allem in den USA und in Australien stiessen die wolligen Gefährten auf viel Begeisterung. Züchter nutzten dies zu ihrem Vorteil und fingen an, gewisse Merkmale herauszuzüchten. Dadurch entstanden die heute bekannten, typischen Lama- und Alpakaarten. Die Tiere auf unserem Hof zählen zu den sogenannten Huacaya-Alpakas.

Lamas und Alpakas gehören zu den Wiederkäuern. Anders als Kühe haben sie drei und nicht vier Mägen. Wie bei den Ziegen weisen die Lamas und Alpakas keine Zähne im Oberkiefer auf, sondern sind mit einer sogenannten Kauplatte ausgestattet. Mit ihren gespaltenen, empfindlichen Lippen können sie auch kleine Grashalme mühelos abreissen. Dadurch können die Kameliden in den kargen Anden gur überleben.

Quelle: "Das Alpaka - Ein sanfter Begleiter" Maturaarbeit von Seraina Iseli, 2016

BEGEGNUNGSOASE, Bethelhausen 3, CH-8546 Islikon, Tel 052 375 12 58,